Die 6 häufigsten Zahnprobleme von Hunden und Katzen

Das sorglose Leben Ihres Lieblings sollte natürlich auch von Zahnproblemen verschont werden, oder nicht? Allein 85 % aller Hunde über vier Jahre leiden an unterschiedlichen Zahnproblemen, viel anders sieht es bei Katzen ebenfalls nicht aus.

In der Regel merkt man Halter nicht einmal, dass Ihr Hund oder Ihre Katze ein Zahnproblem hat. Das liegt daran, dass sie früher in der Wildnis als leichte Gegner oder gar Opfer galten, sobald sie Schmerzen zeigen. Katzen sind nach wie vor Meister im Verstecken von Schmerzen und lassen sich nichts anmerken, bis etwas erst richtig massive Probleme bereitet. Erste Symptome von Zahnproblemen zeigen sich vor allem durch Mundgeruch und Appetitlosigkeit, Reiben des Gesichts gegen Dinge im Haushalt oder natürlich Speicheln sowie Schwellungen im Gesichtsbereich. Nicht selten kommt es ebenfalls vor, dass Sie beobachten, wie beispielsweise Ihre Katze mit der Pfote Bewegungen Richtung Maul macht, als ob vielleicht etwas zwischen den Zähnen sitzt und so versucht wird zu entfernen. Das klappt natürlich nicht. Es kann im übertragenen Sinne aussehen, als würde Ihr Liebling versuchen sich selbst einen Zahn zu ziehen.

Sobald Sie ein Problem vermuten, sollten Sie sich selbstverständlich alsbald an einen Tierarzt wenden. Je nachdem welche Beschwerden genau vorliegen und was Ihr Tierarzt diagnostiziert, sollten Sie sich an einen Tierarzt wenden, der sich im Bereich der Zahngesundheit spezialisiert hat. Viele Praxen sind nicht für weitere Zahnbehandlungen ausgestattet und verfügen beispielsweise über keine spezielle medizinische Ausrüstung wie ein Gerät, mit dem ein Dentalröntgen durchgeführt werden kann.

Ohne weitere Umschweife, hier dies sechs häufigsten Zahnerkrankungen von Hunden und Katzen:

  1. Lose Zähne – Für Welpen (sowohl Hunde- als auch Katzenwelpen) sind lockere Zähne kein Problem. Genau wie Menschen müssen ihre ersten Zähne, Milchzähne genannt, herausfallen, um Platz für ihre größeren, bleibenden Zähne zu schaffen. Zwischen 4 und 6 Monaten wird Ihr Welpe häufig lose Zähne durch den Zahnwechsel haben. Sie können sogar einige herausgefallene Zähne davon in der Bettwäsche oder anderswo im Haus finden. Im Alter von 7 – 9 Monaten sollte das vollständige bleibende Zahngebiss gewachsen sein. Bis dahin kann es durchaus vorkommen, dass Milchzähne nicht herausfallen und Ihr Welpe vorübergehend eine sichtbare ‘doppelte Zahnreihe’, bzw. zwei Zähne an einer Stelle, hat. Wenn Sie sehen, dass zwei Zähne eine Stelle im Mund Ihres Welpen besetzen, lassen Sie das am besten von Ihrem Tierarzt überprüfen, der notfalls helfen kann, den zurückgebliebenen Babyzahn heraus zu bekommen. Andernfalls kann der erwachsene Zahn krumm wachsen und später Probleme verursachen.Für erwachsene Hunde und Katzen ist ein lockerer Zahn eher suspekt. Das resultiert normalerweise aus einem Trauma im Mund oder durch Zahnfleischverlust aufgrund fortgeschrittener Parodontitis. Es kann auch ein Zeichen von einer Krankheit sein. Im weiter vorangeschrittenen Alter, im Seniorenalter, kommt es hingegen durchaus wie bei Menschen auch vor, dass sich lockere Zähne bilden und ausfallen.Besuchen Sie Ihren Tierarzt, wenn Ihr ausgewachsener Liebling einen lockeren Zahn hat. Der Tierarzt kann eine Röntgenaufnahme machen, um die Zahnwurzel zu untersuchen oder eine allgemeine Untersuchung durchführen, um nach gesundheitlichen Problemen zu suchen. In fast allen Fällen korrigiert sich ein loser Zahn nicht, daher kann Ihr Tierarzt lediglich eine Extraktion vorschlagen.
  2. Falsch ausgerichtete Zähne – Dies kommt in der Regel eher bei Hunden vor und natürlich ist Ihr Hund in jeder Hinsicht perfekt.  Manchmal sind die erwachsenen Zähne schief, oder er hat eine Malokklusion – eine Fehlstellung des Ober- und Unterkiefers. Einige Rassen sind für ihren Markenbiss bekannt, aber wenn es extrem ist, kann Ihr Hund Schwierigkeiten beim Kauen haben.Beim Menschen korrigiert ein Kieferorthopäde schiefe Zähne, um das Lächeln und auch das Selbstvertrauen einer Person zu verbessern. In der Tiermedizin ist das Aussehen kein Faktor; Das Standardprotokoll schreibt vor, diese Probleme nur dann zu beheben, wenn sie tierische Schmerzen verursachen oder ihn daran hindern, normal zu essen oder zu trinken. Dies schützt Hunde vor zahnärztlichen Behandlungen, die ausschließlich ästhetischen Zwecken dienen.Wenn der Biss Ihres Hundes ihm Probleme bereitet – vielleicht ein Zahn, der gegen das weiche Gewebe reibt oder das Essen ein umständlicher, ungeschickter Vorgang zu sein scheint – lassen Sie ihn von einem Veterinärzahnarzt untersuchen. Er wird Ihrem Hund zwar keine Zahnspange geben, aber hat er andere Möglichkeiten, die Zähne neu auszurichten oder kann in der Lage sein, durch Entfernen oder Abdecken eines problematischen Zahnes Erleichterung zu schaffen.Wenn der Tierarzt feststellt, dass der orale Zustand Ihres Hundes genetisch bedingt ist, kann er verlangen, dass Ihr Hund auch kastriert oder sterilisiert wird. Dies ist eine weitere Maßnahme, die darauf abzielt, zu verhindern, dass zukünftige Generationen die gleichen Beschwerden bekommen.Ob ihre Zähne krumm oder gerade sind, bei allen Hunden und Katzen besteht das Risiko einer Parodontitis.
  3. Parodontitis – Die Spielsachen Ihres Hundes oder Ihrer Katze können Ihnen Hinweise auf ihre Zahngesundheit geben. Werden Blutflecken hinterlassen, nachdem Ihr Liebling ein Kauspielzeug oder eine ausgiebige Spielrunde genossen hat? Geschwollenes, blutendes Zahnfleisch ist ein Symptom von Parodontitis, dem am häufigsten diagnostizierten oralen Problem bei Hunden und Katzen.Probleme beginnen, wenn sich Plaque auf den Zähnen Ihres Lieblings aufbaut und sich in eine bräunliche Substanz verwandelt, die als Zahnstein bekannt ist. Wenn sich das unter den Zahnfleischrand bewegt, entwickelt sich rotes, geschwollenes Zahnfleisch, Da liegt bereits eine sogenannte Gingivitis vor, eine Zahnfleischentzündung. Unbehandelt entwickelt sich eine Parodontitis, wodurch das Zahnfleisch zurückgeht und seine Funktion verliert. Dies kann schließlich zu Zahnverlust führen. Parodontitis verursacht durch massenhaften Bakterien auf den Zähnen auch eine Infektion, die in den Blutkreislauf wandern kann, um andere Organe zu beeinflussen. Die Bakterien wandern dann schliesslich weiter in den Körper, sodass es zu irreversiblen Herzproblemen führen kann. Wenn es ganz blöd läuft, wandern die Bakterien auch zum Nierengewebe, welches dann beschädigt zu weiteren schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führt.Alle Hunde und Katzen sind anfällig für Parodontitis, aber auch die Reaktion des Immunsystems des Hundes oder der Katze, Alter, Ernährung und Kaugewohnheiten sind ausschlaggebend. In jedem Fall ist Ihre beste Verteidigung routinemäßige Zahnpflege – eine Kombination von zu Hause durch Zähneputzen, Kauartikel von guter Qualität und periodische Zahnuntersuchungen von einem Tierarzt.Ein frühes Beginnen mit der Zahnpflege zu hause wird Ihrem Hund und Ihrer Katze dabei helfen, die Mundreinigung leichter mitzumachen. Katzen sind bekanntlich meist etwas sturer, Zähneputzen kann hier auch ganz einfach durch die Fütterung von Rohfleisch vollzogen werden, wie beispielsweise Rindergulasch oder rohes Geflügelfleisch, wo sie ein bisschen was zu kauen haben.Brauner Zahnstein auf den Zähnen oder entzündetes und wund aussehendes Zahnfleisch sollten Sie schnell zu einem Tierarzt bringen. Eine professionelle Zahnreinigung, die früh durchgeführt wird, kann den Zahnstein entfernen und das Fortschreiten der Zahnfleischerkrankung verhindern. Bei Katzen sollte allerdings beachtet werden, dass chronische Gingivitis eine Veranlagung mancher Rassen (z.B. Maine Coon) oder ein Symptom von FIV sein kann. Darüber hinaus ist eine chronische Zahnfleischentzündung auch oft ein Symptom von FORL.
  4. FORL Dies ist eine Zahnerkrankung, die vorwiegend bei Katzen auftritt und dabei noch eine der schmerzhaftesten Zahnerkrankungen ist, die gar nicht mal so selten auftritt. FORL bedeutet abgekürzt „Feline Odontoklastische Resorptive Läsion“. Noch sind die Ursachen für die Entstehung von FORL nicht bekannt, es ist jedoch bekannt, dass es bei dieser Erkrankung zu einer Aktivierung von körpereigenen Zellen (sogenannte Odontoklasten) kommt. Normalerweise haben die Odontoklasten die Aufgabe die Milchzahnwurzeln von jungen Tieren abzubauen und sollten entsprechend bei ausgewachsenen Tieren nicht mehr aktiv sein. Bei FORL sind diese Zellen allerdings nach wie vor aktiv und knabbern die bleibenden Zähne von unten förmlich an. Ergo, der Prozess beginnt an der Zahnwurzel und bleibt sehr lange unerkannt, bis es zu ersten aussen erkennbaren Veränderungen des Zahns kommt. Diese sind eigentlich nur dafür da, die Milchzahnwurzeln bei jungen Tieren abzubauen. Bei ausgewachsenen Tieren sollten sie nicht mehr aktiv sein. Bei Katzen, die unter FORL leiden, werden jedoch die bleibenden Zähne von diesen Zellen „angeknabbert“ und zerlöchert. Der Abbauprozess des Zahns beginnt meist im Wurzelbereich und wird daher von außen zunächst nicht gesehen. Erst wenn sich der Prozess ausweitet, kommt es zu äußerlich erkennbaren Veränderungen am Zahn. Zahnstein überdeckt jedoch kleinere Löcher im Zahn, sodass selbst dieser Hinweis oft nicht erkannt wird. Behandelt werden kann FORL lediglich durch die Extraktion aller betroffenen Zähne, wobei Ihr auf Zahngesundheit spezialisierter Tierarzt mittels Dentalröntgen feststellt, welche Zähne betroffen sind. Da FORL so schwer zu erkennen ist, ist es empfehlenswert direkt ein Dentalröntgen durchführen zu lassen, wenn Sie bei Ihrer Katze entzündetes Zahnfleisch feststellen. Eine einfache Zahnsanierung deckt FORL nicht auf und beseitigt zunächst lediglich die Zahnfleischentzündung, die letztlich immer wieder auftritt.
  5. Zahntrauma Dies kommt eher bei Hunden vor, kann jedoch auch bei Katzen auftreten. Achten Sie zunächst darauf, worauf Ihr Liebling kaut. Ein herzhaftes Kauen ist großartig für die Mundhygiene, aber das Kauen auf einem falschen Gegenstand kann ihn in eine dentale Notlage bringen. Starre, feste Objekte können einen Zahn abbrechen. Ein gebrochener oder gesprungener Zahn kann auch durch eine Aufprallverletzung oder zu raues Spiel entstehen.Eine häufige Art eines gebrochenen Zahnes bei Hunden ist eine Plattenfraktur. Dies tritt auf, wenn er auf einen harten Gegenstand biss, was bewirkt, dass ein Abschnitt des Zahns abplatzt und in der Größe von einem Chip zu einem größeren Abschnitt reicht.Bei jeder Art von rissigen oder gebrochenen Zähnen kann der Nerv des Zahnes freigelegt werden, und das ist schmerzhaft. Manchmal stirbt der Nerv schließlich und sein Schmerz klingt ab. Dies ist jedoch nicht das Ende der Probleme, weil der Zahn infiziert werden kann, was zu einer Rückkehr von Schmerzen und der Einführung von Bakterien führt.Vermeiden Sie einen gebrochenen Zahn, indem Sie überwachen, worauf Ihr Liebling kaut und bieten Sie nie feste, steinharte Gegenstände für das Kauen an. Vermeiden Sie brüchige Knochen oder Hufe (bei Hunden), oder lassen Sie ihn nicht an Felsen, Kistengeländer oder festen Pfosten nagen. Kauspielzeuge sollten immer etwas biegsam sein.Erkundigen Sie sich bei Ihrem Tierarzt, wenn Sie einen gebrochenen oder gebrochenen Zahn sehen, auch wenn Ihr Liebling nicht daran zu leiden scheint. Die Behandlung hängt davon ab, wie stark der Zahn geschädigt wurde, was normalerweise eine Röntgenuntersuchung erfordert. Zu den Optionen gehören die Extraktion des Zahnes, des Wurzelkanals oder eines Verfahrens, das als vitale Pulpotomie bezeichnet wird und normalerweise bei jüngeren Hunden durchgeführt wird, wenn der Zahn und die Wurzel ansonsten gesund sind.Ein abgebrochener Zahn kann der Ausgangspunkt für einen Zahnwurzelabszess sein, das letzte Problem auf unserer Liste.
  6. Zahnwurzelabszess – Eines der quälendsten Zahnprobleme, die Ihr Liebling erleben kann, ist ein Zahnwurzelabszess. Dies tritt auf, wenn die Zahnwurzel Bakterien ausgesetzt wurde – möglicherweise aufgrund eines Risses oder Bruches oder aufgrund fortgeschrittener Zahnfleischschäden durch Parodontitis – und eine Infektion ist eingetreten.Zeichen, die auf einen Abszess hindeuten könnten, könnten Schwierigkeiten beim Essen verursachen – Ihr Liebling könnte Futter fallen lassen, seinen Kopf zur Seite neigen oder auch einfach überhaupt nichts essen. Wenn der Abszess sich aufbaut, können Sie eine Schwellung im Gesicht bemerken. Je nachdem, welcher Zahn betroffen ist, kann es aufgrund der Nähe der Zahnwurzeln zum Auge aussehen, als wäre das Auge infiziert oder entzündet.Ein Blick in den Mund sollte den Schuldigen enthüllen – eine Beule, Schwellung oder ein lokalisierter Bereich des Zahnfleisches, der rot und entzündet aussieht. Ein Abszess kann sich auf die umliegenden Zähne ausbreiten, so dass es schwierig sein kann, festzustellen, welcher Zahn betroffen ist.Aufgrund der damit verbundenen Schmerzen ist es ratsam, Ihren Liebling ganz schnell zum Tierarzt zu bringen, der eine Röntgenaufnahme machen wird, um das Ausmaß des Problems festzustellen. Er kann versuchen, den Zahn mit einem Wurzelkanalverfahren zu retten, oder er muss ihn vielleicht extrahieren. Er wird wahrscheinlich auch Antibiotika verabreichen, um die Infektion zu kontrollieren, und natürlich Schmerzmittel, während auf den Eingriff gewartet und sich Ihr Liebling ein wenig erholt.

Im Laufe ihres Lebens wird Ihr Liebling wahrscheinlich weniger Zahnprobleme haben als Menschen. Aber wenn etwas Verdächtiges auftaucht, ist es wichtig, schnell zu reagieren, sowohl für das Wohlbefinden Ihres vierbeinigen Partners als auch für die allgemeine Gesundheit

Alternativen zu dem fürchterlichen Trichter vom Tierarzt

Glücklicherweise kommen die meisten Tiere die längste Zeit ihres Lebens ohne einen Trichter aus. Katzen jedoch werden meist nach ihrer Kastration einen Trichter tragen müssen, damit die OP-Wunde in Ruhe heilen kann. Doch schnell passiert es, dass sich ihr Haustier verletzt, sei es auch nur ein Unfall im Haus, wenn Ihre Katze wild gespielt hat und irgendwas dabei versehentlich runterschmeisst. Natürlich fegen Sie die Scherben schnell zusammen, dennoch kann es passieren, dass sie eine Scherbe übersehen und schon ist es geschehen, dass Ihre Katze sich irgendwie im Eifer des Spiels daran verletzt, beispielsweise am Hinterbeinchen. Ob aufgrund einer OP oder einer anderen Verletzung, der Trichter muss her, damit daran nicht herumgehackt wird, was sehr schnell Entzündungen an den Wunden hervorrufen kann und Ihr Liebling dann noch länger damit zu kämpfen hat, als eigentlich notwendig. Problem bei den berühmten harten Plastiktrichtern vom Tierarzt ist, dass das Sehfeld von Ihrem Liebling eingeschränkt ist. Er kann nicht links oder rechts gucken und wer schon einmal ein Tier mit Trichter bei sich zu Hause hatte, weiss, dass es sich jeden Augenblick mit lautem TOCK TOCK bemerkbar macht, wenn es in Ihrer entlang läuft, weil es einfach keine Hindernisse sehen kann. Der Trichter ist für jedes Tier extrem irritierend, manche Tiere reagieren sogar so empfindlich auf die Irritation, dass sie für die Dauer, die sie den Trichter tragen müssen, sich von einer ausgewählten Stelle kaum mehr wegbewegen oder gar unsauber werden. Auch das Fressen mit einem Trichter auf dem Kopf gestaltet sich recht abenteuerlich.

Welche Alternativen gibt es zu den fürchterlichen Trichtern, die Ihren Liebling nicht einem solch wahnsinnigen Stress aussetzen?

  1. ZenPet ProCollar – Aufblasbare Halskrausen wie diese verlaufen nicht über die Nase Ihres Tieres hinaus, wie es der Trichter in der richtigen Größe tut, aber sie begrenzen die Bewegung des Halses für gleich wirksame Ergebnisse in bestimmten Situationen. Hier sollten Sie jedoch sicherstellen, dass die Halsbewegung durch das ProCollar weit genug eingeschränkt wird, damit eine betroffene Stelle nicht erreicht werden kann. Für eine Stelle an Vorderbeinen ist diese Halskrause weniger geeignet. Dieses gibt es in allen Größen, geeignet für Hund und Katze gleichermassen.
  2. ZenPet ZenCollar – Mit seinem biegsamen Stoff und dem verstellbaren Band bietet dieser Trichter sicherlich mehr Komfort als solche aus Hartplastik. Damit scheuert Ihr Tier auch an keinen Möbeln, Böden und Wänden entlang, wie es mit den Plastiktrichtern passiert können. Er ist ebenfalls etwas länger, sodass er prima auch bei Verletzungen an den Vorderbeinen oder im Kopfbereich geeignet ist. Diesen Schutzkragen gibt es ebenfalls in verschiedenen Größen, sodass sie sowohl für Hunde als auch Katzen eingesetzt werden können.
  3. Comfy Cone – Dieser Trichter besteht aus Nylongewebe mit einer Schaumstoffschicht und bietet so einen bequemen Ruheplatz für den Kopf Ihres Haustieres. Es lässt sich auch leicht zurückklappen, sodass Sie ihn nicht zu den Mahlzeiten abnehmen müssen. Wie der weiche ZenCollar-Trichter, wird Ihr Haustier hiermit nicht an Hindernissen im Haus entlang scheuern und sich der Haltung Ihres Haustieres anpassen. Er hat auch reflektierende Streifen, um nächtliche Spaziergänge mit Ihrem Hund sicherer zu machen. Durch elastische Schlaufen ziehen Sie ein Halsband durch, damit der Comfy Cone sicher an seinem Platz bleib. Der Comfy Cone ist in schwarz und hellbraun sowie in den Größen von extra klein bis extra groß erhältlich.
  4. Bodies – Anstatt eines Trichters können Sie Ihrem Hund oder Ihrer Katze ebenfalls einen Body anziehen. Hier gibt es sogar Ausführungen mit einem extra Schutz für Hinterbeinchen. Diese eignen sich vor allem als Schutz nach OP’s oder im Bauchbereich oder bei Wunden auf dem Rücken sowie dem Rumpf, die von Ihrem Liebling nicht berührt werden darf, um gesund abzuheilen.
  5. Schutzstrümpfe – Vermeiden Sie einen Trichter bei Wunden und Verletzungen an Vorderbeinchen mit speziellen Schutzstrümpfen, die aus einem weichen, aber schützenden und stabilisierenden Material bestehen und wie ein Ärmel oder ein Hosenbein über das betroffene Beinchen gezogen werden. Das gesunde Beinchen wird durch eine Schlaufe gezogen, sodass der Schutzstrumpf sicher an seiner Stelle bleibt und nicht verrutscht. Für kleinere

10 Anzeichen von Diabetes bei Hunden und Katzen

Diabetes ist schon lange keine Volkskrankheit mehr, die nur Menschen betrifft. Auch Hunde und Katzen leiden vermehrt an Diabetes, weshalb es wichtig ist bestimmte Warnsignale zu kennen, die auf Diabetes hinweisen können:

  1. Allgemeine Schwäche oder Müdigkeit: Diabetes kann zu Muskelschwäche im Rücken von Hunden sowie den Hinterbeinen von Katzen führen. Sowohl Hunde als auch Katzen können bei Diabetes zu einer Allgemeinen Lethargie neigen, während andere einfach weniger aktiv sind und mehr schlafen als gewohnt.
  2. Mehr Durst: Sobald Ihre Katze oder Ihr Hund plötzlich Unmengen an Wasser trinken, was sich im Fachjargon Polydipsie nennt, ist dies ein frühes Warnzeichen für Diabetes.
  3. Mehr urinieren: Hunde und Katzen urinieren bei Diabetes wesentlich häufiger und produzieren gleichzeitig mehr Urin über den Tag verteilt. Das kann zu kleinen ‘Missgeschicken’ führen, dass sie vielleicht den Urin nicht mehr halten können und daher es nicht schaffen ihn bis zum Gassi oder zum Katzenklo beizubehalten. In der Fachsprache bezeichnet sich das Symptom als Polyurie, welches in der Regel mit Polydipsie Hand in Hand einhergeht.
  4. Mehr Hunger: Wenn Ihr Hund oder ihre Katze sich plötzlich verhalten, als würden sie permanent verhungern und entsprechend größere Mengen an Futter als gewohnt verdrücken, während sie jedoch nicht zunehmen oder gar eher abnehmen, kann dies ebenfalls ein Anzeichen von Diabetes sein.
  5. Plötzlicher Gewichtsverlust: Da durch Diabetes der Stoffwechsel massiv beschleunigt wird und Ihr Haustier scheinbar hungriger als je zuvor ist, kommt ein plötzlicher Gewichtsverlust nicht selten vor.
  6. Übergewicht: Übergewicht kann wie beim Menschen auch bei Hunden und Katzen zu Diabetes führen. Sofern Ihr Hund oder Ihre Katze mehr auf den Rippen hat, sollten Sie nicht nur versuchen das Gewicht langsam zu reduzieren, sondern auch ein Auge drauf halten, ob sich Diabetes entwickelt.
  7. Schütteres Fell: Dünnes, trockenes oder wahrhaftig schütteres Fell, besonders im Bereich des Nackens und Rückens ist allgemein ein Krankheitssymptom, was auch bei Diabetes auftritt. Es ist also besser möglichst bald den Tierarzt aufzusuchen, um die genaue Ursache zu finden.
  8. Katarakt: Ein Katarakt oder sogenannte ‘wolkige Augen’ als würde ein Schlier auf den Augen von ihrem Hund oder ihrer Katze liegen, ist eine häufige Komplikation, die bei Diabetes auftritt und zur Erblindung führen kann.
  9. Depression: Ein späteres Symptom von Diabetes bei Hunden und Katzen ist Ketoazidose. Dies ist eine stoffwechselbedingte Azidose durch die Aufspaltung von Fett und Proteinen in der Leber, die als Folge der Insulindefizienz auftritt. Ein hoher Spiegel an Ketonen im Körper ist giftig, sodass dieses Ungleichgewicht sich als Depression bei Ihrem Haustier bemerkbar macht.
  10. Erbrechen: Ein anderes Anzeichen von Ketoazidose ist Erbrechen, sofern Diabetes bei Ihrem Hund oder Ihrer Katze noch nicht diagnostiziert wurde. Ketoazidose kommt sehr häufig bei älteren und weiblichen Tieren vor. Häufiges Erbrechen sollte generell genau von einem fähigen Tierarzt untersucht werden.

Wie giftig ist Schokolade für Hunde und Katzen?

Wenn Sie einen Hund oder eine Katze halten, haben Sie mit Sicherheit bereits gehört, dass Schokolade giftig für sie ist. Aber stimmt das wirklich? Wird das Stück gemopste Schokolade Bello und Felix ein frühzeitiges Ende bereiten? Die kurze Antwort ist: JA. Schokolade ist tatsächlich für Hunde und Katzen giftig und kann sie wirklich auch töten.

Schokoladenvergiftung ist allein bei Hunden eine der häufigsten Vergiftungsursachen. Wie tödlich Schokolade jedoch ist, hängt einerseits vom Gewicht Ihres Hundes oder Ihrer Katze ab, als auch von der verzehrten Menge und der Art der Schokolade.

So ist dunkle Schokolade, bzw. Zartbitterschokolade, giftiger als Milchschokolade, da sie mehr Kakao und dadurch auch mehr Menthylxanthine (besonders Theobromin) enthält. Der Stoffwechsel von Hunden und Katzen kann Theobromin nicht effektiv umsetzen, was eine grosse Belastung für ihre Nieren und ihr Nervensystem ist. Weisse Schokolade hingegen ist nicht ganz so gefährlich, da sie vorwiegend aus Kakaobutter besteht und nicht solch einen gefährlich hohen Anteil von Theobromin enthält. Das Fett und der Zucker können allerdings dennoch sehr schädlich für den Pankreas sein.

Daher ist es gar nicht so selten, dass ein Welpe oder eine Katze, die Schokolade geklaut haben, oftmals direkt innerhalb weniger Stunden als Folge unter epileptischen Anfällen, Muskelzittern, Brechen, Durchfall und Inkontinenz leiden. Letztlich folgt ein Koma und gar der Tod.

Selbst wenn Sie einen größeren Hund haben, der vielleicht nur ein kleines Stück Schokolade geklaut hat, oder eine Katze einen kleinen Splitter gemopst hat und keinerlei Symptome zeigt, heisst es nicht, dass Schokolade nicht giftig ist. Ein Vergiftungsprozess findet dennoch in Bello’s oder Felix’s Körper statt.

Falls das Kind in den Brunnen gefallen ist, beobachten Sie Ihren Hund und Ihre Katze bitte sehr genau und suchen Sie bei ersten Symptomen unverzüglich einen Tierarzt oder eine Tierklinik auf!

Achtung! Osterglocken sind für Katzen hochgiftig!

Diese Zeit des Jahres lässt alle Tierärzte und Tierarzthelfer förmlich zusammenzucken. Warum? Mit Ostern vor der Tür sind Osterglocken allgegenwärtig und eine beliebte Pflanze, die sich jeder traditionsgemäß zumindest als Strauß in seine Wohnung stellt. Doch gehören Osterglocken zu der Familie der Liliengewächse, die für Katzen hochgiftig sind und, sofern sie nicht fachmännisch behandelt werden, an einer Vergiftung durch die Osterglocke sterben.

Bevor Sie sich also dazu entscheiden, sich eine Osterglocke in die Wohnung oder auch nur auf den Balkon zu stellen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie einen katzenfreien Haushalt haben. Das bedeutet als Katzenhalter, dass Sie sich keine Lilienarten ins Haus holen dürfen.

Allerdings gibt es unter den Lilien sowohl gutartige Lilien als auch wirklich gefährliche Lilien,. Es ist für Sie als Katzenhalter sehr wichtig den Unterschied zwischen diesen Arten zu kennen.

Zu den gutartigen Lilien zählen die Peace-, Peruaner- und Calla-Lilien – diese sind keine „echten Lilien“ und stammen nicht von den Lilium- oder Hemerocallis-Arten, so dass sie weniger gefährlich sind. Peace- und Calla-Lilien enthalten unlösliche Oxalatkristalle, die bei Verzehr die Mundschleimhaut reizen. Typischerweise verursachen diese gutartigen Lilien nur geringfügige Anzeichen für Gewebereizungen an Mund, Zunge, Rachen und Speiseröhre. Klinische Zeichen von gutartigen Lilien sind:

  • Sabbern
  • am Maul mit der Pfote kratzen
  • Schäumen
  • Vorübergehendes Erbrechen
  • Atembeschwerden (selten)

Wenn eine gutartige Lilie von Ihrer Katze verzehrt wird, bieten Sie Ihrer Katze einfach etwas “Leckeres” an, wie Milch oder Hühnerbrühe aus der Dose. Dies hilft, die Kristalle aus dem Mund herauszuspülen und die klinischen Anzeichen zu beseitigen.

Die gefährlicheren, möglicherweise tödlichen Lilien sind echte Lilien der Lilium- oder Hemerocallis-Arten. Beispiele für einige dieser gefährlichen Lilien sind folgende:

  • Tigerlilien
  • Tageslilien
  • Asiatische Hybridlilien
  • Japanische Showlilien
  • Osterglocken
  • Rubrum-Lilien
  • Stargazer Lilien
  • Rote Lilien
  • Westliche Lilien
  • Holzlilien
    Denken Sie daran, dass alle Teile der oben genannten Pflanzen sehr giftig für Katzen sind! Selbst kleine Mengen (z. B. 2-3 Blütenblätter oder Blätter) – auch die Pollen oder das Wasser aus der Vase – können zu schwerem akutem Nierenversagen führen.

Klinische Zeichen vom Typ Lilium oder Hemerocallis sind:

  • Erbrechen
  • Appetitverlust
  • Sabbern
  • Verstecken
  • Lethargie oder Unwohlsein
  • Mundgeruch
  • Nierenversagen
  • Übermäßiger oder verminderter Durst und Wasserlassen
  • Austrocknung
  • Schmerzhafter Bauch
    Andere Arten von gefährlichen Lilien sind Maiglöckchen. Dieser Typ verursacht kein Nierenversagen, kann jedoch lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen und folglich den Tod verursachen, wenn er von Hunden oder Katzen aufgenommen wird.

Sobald Sie sehen, dass Ihre Katze irgendeinen Teil einer Lilie konsumiert, bringen Sie Ihre Katze (und die Pflanze) sofort zur ärztlichen Behandlung zu einem Tierarzt oder in die nächste Tierklinik. Rufen Sie im Zweifelsfall Ihren Tierarzt oder die Tierklinik an, um lebensrettende Informationen zu erhalten, wie Sie Ihrer Katze im Zeitraum des Transports helfen können. Je früher Sie Ihre Katze in fachärztliche Behandlung bringen, desto besser und effizienter kann die Lilienvergiftung behandelt werden.

Die Behandlung umfasst Dekontamination (z. B. Erbrechen auslösen und Bindemittel wie Aktivkohle verabreichen), aggressive intravenöse Flüssigkeitstherapie, Medikamente gegen Erbrechen, Nierenfunktionstests, Blutdruckmonitoring und Überwachung des Urinabsatzes. Unterstützende Maßnahmen können die Prognose erheblich verbessern. Normalerweise müssen intravenöse Flüssigkeiten innerhalb eines Zeitraums von 18 Stunden begonnen werden, um das beste Ergebnis zu erzielen. Je früher Sie Ihre Katze in die Praxis bringen, bevor sich klinische Anzeichen entwickeln, desto besser ist die Prognose! Die Behandlung erfordert normalerweise 3 Tage stationären Aufenthalt.

Im Zweifelsfall halten Sie diese Lilien bitte von Ihrem Katzenhaushalt fern. Bitte verbreiten Sie diese lebensrettenden Informationen unter all Ihren katzenliebenden Freunden!

10 Dinge, die Sie über Kaninchen wissen sollten

Es gibt knapp 50 anerkannte Kaninchenrassen – Kaninchen gibt es in allen Farben und Größen und eignen sich unter den richtigen Umständen als hervorragende Haustiere. Sie brauchen nicht allzu viel Platz, man muss mit ihnen nicht Gassi gehen, obschon sie etwas Freiraum zum bewege brauchen, und machen auch kaum Lärm.

Auch wenn Kaninchen fantastische Haustiere sind, vor allem sind sie sehr süß, eignen sie sich nicht für jeden. Leider laufen viele Leute einfach los und holen sich irgendwo ein Kaninchen, ohne zu wissen, was auf sie zukommt. Als Ergebnis werden die Halter frustriert oder sind enttäuscht, wenn Sie sich doch mit der Pflege überfordert fühlen und so landet das Kaninchen im Tierheim.

Was sollten Sie wissen, bevor Sie sich für ein Kaninchen entscheiden?

  1. Der Charakter von Kaninchen ist einzigartig – Ganz genau wie beim Menschen, gleicht kein Kaninchen dem anderen. Manche sind schüchtern und ruhig, andere neigen zu Rambazamba. Potentielle Kaninchenhalter sollten mit einem Kaninchen ein wenig Zeit verbringen, damit sie in Ruhe schauen können, ob es wirklich in die Familie passt.
  2. Kaninchen können sehr lange leben – In guter Pflege können Kaninchen durchaus ein stolzes Alter von 12 Jahren erreichen. Stellen Sie also sicher sich für diesen Zeitraum um Ihr Kaninchen inklusive Futter, Zeit und Tierarztbesuchen kümmern zu können.
  3. Sozialisierung ist sehr wichtig – Einige Kaninchen sind im neuen Zuhause zunächst sehr scheu und zurückhaltend und mögen nicht direkt angefasst werden. Daher ist es von grosser Bedeutung, dass Sie als neuer Halter sich ausreichend Zeit nehmen einfach Zeit mit dem Kaninchen verbringen, mit ihm sprechen und sich langsam zum anfassen und streicheln hocharbeiten, damit es sich gut in seine neue Umgebung eingewöhnt. Neue Halter müssen zudem lernen, wie man sanft und sicher mit einem Kaninchen umgeht. Achten Sie drauf, immer die Hinterbeine vom Kaninchen zu halten.
  4. Die richtige Ernährung – Kaninchen sind Pflanzenesser, ernähren sich vorwiegend von Gemüse und sollten immer ausreichend Heu zur Verfügung haben, damit ihre permanent wachsenden Zähne im Zaum gehalten werden. Sie sollten auch grünes Blattgemüse serviert bekommen, wie frischen Grünkohl, Romana-Salat oder Löwenzahn. Obst sollte Kaninchen nur begrenzt angeboten werden, wie Apfel, Birne, Pflaume oder Beeren. Auch Karotten sollten Ihrem Kaninchen durch den hohen Zuckergehalt nicht zu oft gegeben werden. Manche Kaninchen reagieren darauf allerdings mit Durchfall. Zusammen mit frischem Heu und Blattgemüse sollten Ihrem Kaninchen grüne Pellets angeboten werden, die aber nicht mit Cerealien, Samen, Mais, Nüssen oder Getreide vermischt sein sollten, weil diese Verdauungsstörungen und Übergewicht verursachen können. Auch frisches Wasser sollte immer zur Verfügung stehen. Kaninchen essen zudem auch ihren weichen Stuhl, normalerweise in den frühen Morgenstunden, der voller wichtiger Vitamine und Nährstoffe ist. Machen Sie sich also keine Gedanken über abnormes Verhalten, falls Sie das beobachten sollten.
  5. Kaninchen sind sehr saubere Tiere – Sie müssen nicht gebadet werden, sie putzen sich selbst recht gründlich. Ihr Käfig sollte mit entsprechendem Streu gefüllt sein, in der Regel richten Kaninchen sich eine Kloecke ein, die man auch mit ein wenig Katzenstreu zusätzlich füllen kann und täglich gereinigt werden muss. Alle Kaninchen und besonders die langhaarigen wie die Agora-Kaninchen sollten mindestens einmal die Woche gekämmt werden, damit das Fell nicht verknotet oder sich Futterreste und Kot unschön verfangen. Alle paar Monate müssen die Krallen von Kaninchen geschnitten werden.
  6. Bewegung ist wichtig – Auch wenn Kaninchen nicht wie Hunde Gassi geführt werden müssen, brauchen Sie täglich eine Runde Freilauf. Bewegung unterstützt Ihr Kaninchen für einen guten Verdauungsvorgang und verhindert, dass sie zu dick werden. Es könnte sich lohnen einfach einen sicheren Bereich zum Freilauf für Ihr Kaninchen abzugrenzen, auch sollten sie nicht ohne Beobachtung frei in der Wohnung herum laufen, da sie schnell entlaufen können und gerne auf andere Gegenstände springen.
  7. Kaninchen und extremes Wetter vertragen sich nicht – Mit ihrem dicken und manchmal sehr langen Fell sowie der Tatsache, dass sie keinerlei Schweißdrüsen haben, kommen Kaninchen mit Hitze an ordentlich heissen Sommertagen gar nicht gut klar. Zeichen, dass sich Kaninchen überhitzen, sind hecheln, Lethargie und Appetitverlust. Wenn sie draussen gehalten werden, bieten Sie Ihnen bitte immer frisches Wasser sowie eine schattige Ecke. Wenn es draussen sehr warm ist und sich das mit einer hohen Luftfeuchtigkeit paart, sollten Kaninchen nach drinnen gebracht werden. Bei Kälte wiederum neigen Kaninchen dazu an ihren spärlicheren Partien wie an den Ohren und Pfoten Frostbeulen zu entwickeln. So sollten Kaninchen bei Frosttemperaturen nicht nach draussen.
  8. Knabbern ist ein Muss – Die Zähne von Kaninchen wachsen immer. Aus diesem Grund sollten Kaninchen immer etwas zum knabbern haben, damit die Zähne sich auf natürlichem Wege abnutzen und nicht zu lang werden. Also einfach ein paar Holzzweige anbieten. Sie sind mit ihrem Knabberverhalten nicht gerade sehr wählerisch, sodass auch Kabel darunter leiden können. Kabel, Holzleisten oder auch Türrahmen sollten Kaninchen möglichst nicht zugänglich sein, sichern Sie solche Stellen entsprechend vor einem Freilauf.
  9. Trauen Sie niemals Raubtieren – Kaninchen gehören zu den gejagten Tieren, wie beispielsweise von Hunden, Katzen oder auch Frettchen. Selbst wenn andere Haustiere mit einem Kaninchen aufwachsen und ihm nicht absichtlich schaden wollen, können ihre Krallen und scharfen Zähne sie leicht verletzen. Lassen Sie bitte Kaninchen nicht unbeobachtet mit Hunden, Katzen oder Frettchen in einem Raum zusammen. Beachten Sie auch, dass allein die Anwesenheit solcher ‘Raubtiere’ Ihr Kaninchen stressen kann.
  10. Besuche beim Tierarzt sind Pflicht – Kaninchen müssen genau wie Hunde und Katzen regelmäßig dem Tierarzt zur präventiven Kontrolle vorgestellt werden. Sie brauchen zwar keine regelmäßigen Impfungen, müssen aber auf Parasiten untersucht werden sowie ihr Stuhl sollte einer Kontrolle unterzogen werden. Weibliche Kaninchen, mit denen nicht gezüchtet werden soll, sollten im Alter von drei Jahren kastriert werden, da 70 – 80 % der weiblichen Kaninchen andernfalls Gebärmutterkrebs entwickeln.

Es ist ein grosser Schritt ein Kaninchen zu adoptieren. Wenn Sie verstehen, welche Pflege Kaninchen benötigen und was für eine Verantwortung auf Sie zukommt, schauen Sie doch einfach bei Ihrem nächstgelegenen Tierheim vorbei, ob dort nicht ein Kaninchen sitzt, welches sich freuen würde, mit Ihnen nach Hause zu kommen.

Wie Hamster, Meerschweinchen und andere Tiere autistischen Kindern helfen können

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Haustiere einen großen Einfluss auf die menschliche Gesundheit haben können. Menschen, die mit Haustieren interagieren, haben weniger Stress, niedrigeren Blutdruck und Cholesterin und mehr Bewegung. Die Vorteile, die Haustiere auf Menschen haben können, wurden in zahlreichen sozialen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Pflegeheimen, Gefängnissen und psychiatrischen Einrichtungen nachgewiesen. Jüngste Studien haben gezeigt, dass die Interaktion von Haustieren mit Kindern im autistischen Spektrum auch dazu beitragen kann, positives soziales Verhalten zu fördern. Autistische Kinder werden oft von diesen Tieren angezogen und sind ruhiger, glücklicher sowie konzentrierter in Gegenwart dieser Tiere.

Ist die Tierart wichtig?
Studien, die die Reaktion autistischer Kinder auf Haustiere untersuchten, haben sich hauptsächlich auf Hunde und Pferde konzentriert. In letzter Zeit wurden jedoch andere Haustiere in diese Forschung einbezogen. Zum Beispiel wurden in einer Studie an der Universität von Queensland in Australien 99 Kinder im Alter von 5 bis 13 Jahren, von denen einige autistisch waren und andere nicht, beobachtet, die entweder mit Spielzeug oder mit zwei Haustier-Meerschweinchen im Klassenzimmer wechselten. Wenn die autistischen Kinder mit Meerschweinchen interagierten, zeigten sie 55% mehr soziales Verhalten als wenn sie mit Spielzeug interagierten. Mit den Meerschweinchen waren autistische Kinder weniger weinerlich und lächelten eher, sprachen und akzeptierten die Herangehensweise anderer Kinder.

Die Studie kam zu dem Schluss, dass die Einbeziehung eines Haustiers in die Aktivitäten eines autistischen Kindes die Sozialisation mit anderen Kindern und Erwachsenen erhöhen kann. Wichtig ist, dass diese Meerschweinchen keine trainierten Therapietiere waren, sondern einfach Klassentiere, die an den Umgang mit Kindern gewöhnt waren.

Der Effekt, den Haustiere auf ein autistisches Kind haben können, hängt von dem Alter ab, in dem das Kind mit dem Tier interagiert. Eine Studie, die im Autism Resource Center des Krankenhauses Bohars in Frankreich durchgeführt wurde, untersuchte autistische Kinder im Alter von 5 bis 16 Jahren in einer Tageseinrichtung. Die Studie verglich 12 autistische Kinder, die ein Haustier bekamen, nachdem das Kind 5 Jahre alt wurde, mit 12 autistischen Kindern, die kein Haustier hatten (die mit Kindern, die Haustiere haben, nach Alter, Geschlecht und Sprachkenntnisse zusammengebracht wurden). Bezeichnenderweise betrachten Autismussexperten das Alter von 4 bis 5 Jahren als den Zeitpunkt, zu dem die Schwere des Autismus die Entwicklung am stärksten beeinflusst. In dieser Studie konnten die Kinder, die sich im Besitz von Haustieren befanden, besser mit ihren Eltern und anderen Kindern Spielzeug und Essen teilen und andere besser trösten als Kinder, die keine Haustiere hatten.

Interessanterweise fanden diese Ergebnisse unabhängig von der Art des Tieres statt: Hund, Katze, Hamster oder Kaninchen. Ähnliche Ergebnisse wurden in Studien von Kindern gefunden, die mit Schildkröten interagieren. Französische Forscher theoretisierten, dass wenn Menschen mit Haustieren interagieren, sowohl die Person als auch das Haustier auf die nonverbalen Hinweise des anderen reagieren, indem sie ihr eigenes Verhalten anpassen. Zusätzlich können Haustiere autistische Kinder von stressauslösenden Reizen ablenken und dadurch ihre Angst reduzieren.

Exotische Haustiere und autistische Kinder
Niemand weiß definitiv, warum Haustiere helfen, die sozialen Fähigkeiten der autistischen Kinder zu verbessern. Mehrere Experten sind der Meinung, dass viele autistische Kinder, die sensorische Stimulation suchen, sehr beruhigt werden, wenn sie ein Tier berühren, egal welcher Art es ist. Andere autistische Kinder sind jedoch der sensorischen Stimulation abgeneigt und reagieren negativ auf Berührung. Während Studien noch dies beweisen müssen, ist es möglich, dass sehr aktive Hunde oder sich schnell bewegende Katzen sich auf Kinder mit einer Berührungsabneigung überwältigend sein können; kleinere, ruhigere exotische Haustiere, wie Meerschweinchen und sich langsam bewegende Reptilien (Schildkröten, Schlangen und einige Eidechsen) können für diese Kinder weniger überwältigend sein. Taktil-averse Kinder können davon profitieren, wenn sie exotische Haustiere durch das Glas eines Aquariums beobachten, ohne sie berühren zu müssen.

Da viele Experten der Ansicht sind, dass autistische Kinder vom Besitz eines Haustiers profitieren, indem sie Empathie und Verantwortung durch Pflege, Fütterung und Pflege des Tieres lernen, können bestimmte pflegeleichte exotische Haustiere, wie Meerschweinchen, Hamster und Rennmäuse, leichter zu pflegen sein als Hunde, die oft laufen müssen; Diese exotischen Tiere können ein besseres erstes Haustier für ein autistisches Kind sein.

Unabhängig von der Art des Tieres ist die bedingungslose Akzeptanz, die ein Haustier für ein autistisches Kind hat, das oft von anderen Kindern negativ beurteilt wird, ein weiterer wichtiger Grund für ein autistisches Kind, ein Haustier zu haben. Kleine exotische Haustiere, die ein autistisches Kind leichter versorgen kann, können auch den Betreuern dieser Kinder, die sich manchmal isoliert oder frustriert fühlen, Trost spenden.

Wenn Familienmitglieder autistischer Kinder ein Haustier in ihre Häuser bringen wollen, sollten sie einen Probelauf machen, um sicher zu gehen, dass ihr Kind nicht aggressiv oder heftig auf das Tier reagiert und auf Erinnerungen reagiert, die eine sanfte Interaktion oder Handhabung fördern. Haustiere müssen unter sorgfältiger Aufsicht von Erwachsenen langsam eingeführt werden, und die Reaktionen der Kinder müssen genau überwacht werden, um sicherzustellen, dass sie diese Tiere nicht unbeabsichtigt verletzen oder mit physischen oder verbalen Ausbrüchen erschrecken. Abrupte Reaktionen können sogar langsame, ruhige exotische Tiere erschrecken und dazu führen, dass sie weglaufen, beißen oder kratzen.

Anfangs sollten autistische Kinder, abhängig davon, wo sie sich auf dem autistischen Spektrum befinden, damit beginnen, diese Tiere einfach zu beobachten, ohne sie zu berühren; Wenn sie ruhig sind, wenn sie diese Haustiere beobachten, können sie geführt werden, um sie sanft zu berühren. Wenn sowohl Kinder als auch Haustiere nach diesem anfänglichen eingeschränkten physischen Kontakt ruhig bleiben, können Kinder sie eventuell auf den Arm nehmen und mit ihren Haustieren spielen.

Diese Progression vom Schauen zum Berühren bis zum Halten kann mehrere Besuche bei den Tieren erfordern und sollte nicht überstürzt werden. Wenn das Tier oder das Kind zu irgendeinem Zeitpunkt verärgert oder sich unwohl zu fühlen scheint, sollte die Interaktion beendet werden. Die Vorteile von Haustieren für autistische Kinder sind nicht magisch oder unmittelbar, aber sie brauchen Zeit, um sich unter sorgfältiger Aufsicht von Erwachsenen zu entwickeln.

Wie der Haussegen in einem Mehrkatzenhaushalt nicht schief hängt

Wenn man sich dazu entscheidet einen zweiten Hund zu adoptieren, wird man in der Regel gebeten, den aktuellen Hund mit ins Tierheim zu bringen, um sicherzustellen, dass die beiden miteinander auskommen. Diese Art der Zusammenführung ist allerdings nicht praktisch, wenn es darum geht, dass eine neue Katze in einem Mehrkatzenhaushalt neu hinzuzieht. Stattdessen stellen die Mitarbeiter der Tierheime und Tierschutzvereine viele Fragen über das Temperament und den Charakter der Katzen, die bereits zu Hause sind, um jemand passenden zu finden.

Da Katzen territorial sein können, ist es unmöglich vorherzusagen, wie Katzengruppen miteinander auskommen, wenn sie einmal in demselben Haus leben. Und während Katzen mit Aggressionsproblemen vielleicht nie Freunde werden, können mit Zeit und Engagement von den Besitzern Probleme zwischen Katzen gelöst werden. Abhängig von der Schwere der Probleme, müssen Katzenhalter möglicherweise die Hilfe eines Tierarztes und / oder eines Verhaltenstherapeuten aufsuchen, um den Frieden im Haushalt wiederherzustellen.

Wie Katzen in einem Mehrkatzenhaushalt miteinander zurechtkommen, hängt neben ihrem Charakter sehr von der Art und Weise ab, wie sie einander vorgestellt werden. Die Zusammenführung von Katzen ist eine Wissenschaft für sich – man kann nicht einfach eine neue Katze in ein neues Heim bringen, in dem bereits eine Katze oder mehrere Katzen leben und erwarten, dass sie alle miteinander auskommen werden. Je nachdem wie sozial die jeweiligen Katzen sind, kann es auf diese Art und Weise gut gehen. Wichtig ist hier auch im Hinterkopf zu behalten, dass die neue Katze aus dem Tierheim meistens dort nicht ihren ganzen wahren Charakter zeigt. Im Tierheim mag eine Katze schüchtern und zurückgezogen sein, im neuen Zuhause jedoch aufgeschlossen und sehr neugierig. Erst nach ungefähr einem Monat, wenn eine neue Katze sich im neuen Zuhause klimatisiert hat, gibt sie langsam ehr von ihrem Charakter preis.

Die ursprünglichen Katzen sehen Ihre Wohnung oder Ihr Haus als ihr Territorium and und jetzt ist plötzlich ein Fremder in ihren Raum gekommen. Das ist in ungefähr so, als stünde jemand fremdes vor Ihrer Tür, der einfach in Ihre Wohnung kommt, sich auf Ihr Sofa setzt und sagt: “So, ich wohne jetzt auch hier.”

Diese plötzliche Einführung kann zu vielen Unruhen im Haushalt führen. In der Tat kann es passieren, dass die Katzen für den Rest ihres Lebens nie richtig miteinander auskommen. Es ist also wichtig, dass die Zeit, die Katzen benötigen, um sich gegenseitig zu akklimatisieren, auch gegeben wird.

Das könnte ein paar Tage oder auch ein paar Wochen bis hin zu Monaten dauern, aber es ist wirklich wichtig, den Prozess nicht zu überstürzen. Mit den richtigen langsamen Zusammenführungen zu beginnen, wird auf lange Sicht dazu beitragen, den Frieden im Haushalt zu bewahren. Dies wird wie folgt gemacht:

  • Bringen Sie die neue Katze in ihrem Korb in ihr Haus und setzen Sie die Katze in einen sicheren Raum, getrennt von den anderen Hauskatzen.
  • Nehmen Sie einen trockenen Waschlappen und wische die neue Katze in duftenden Bereichen, wo sie Pheromone freisetzen, wie den Wangen oder die Stirn, ab. Dann reiben Sie die anderen Katzen im Haushalt mit dem neuen Katzenduft ein. Wiederholen Sie den Vorgang mit den Düften der Hauskatzen und reiben Sie diese auf die neue Katze. Ziel ist es, den Katzen zu ermöglichen, sich in nicht bedrohlicher Weise mit den Gerüchen des anderen vertraut zu machen.
  • Legen Sie Handtücher unter alle Katzen und wechseln Sie sie alle paar Tage aus, um den Katzen zu helfen, sich an den Duft der neuen Katze zu gewöhnen. Irgendwann werden die Katzen neugierig und fangen an, an der Tür des neuen Katzenzimmers zu spielen. Man kann hier beispielsweise auch mit einer Gittertür arbeiten und diese beim Raum der neuen Katze anbringen, damit die Katzen sich gegenseitig in Ruhe mit jeweils eigenem sicheren Bereich kennenlernen können.
  • Wenn alles glatt läuft, ist der nächste Schritt, die neue Katze in einen Korb zu legen und sie so in den Raum zu bringen, in dem die anderen Katzen sich für gewöhnlich aufhalten (dies könnte mit allen ansässigen Katzen oder mit einer Katze nach der anderen geschehen), um zu sehen, wie die Katzen reagieren. Alternativ könnten Sie den anderen Katzen erlauben, in das Zimmer der neuen Katze zu kommen, halten Sie aber immer den Korb der neuen Katze in seinem Träger zur Sicherheit bereit, damit sie einen Rückzug hat, falls es ihr zu viel wird.
  • Achten Sie während dieser Zusammenführungen darauf, allen Katzen viel Zuneigung zu zeigen, damit sie sich nicht so fühlen, als würden sie von dem Neuankömmling ersetzt.
  • Sobald die Katzen nicht mehr fauchen oder anderes aggressives Territorialverhalten zeigen und wenn sie entspannt und neugierig zueinander erscheinen, ist es sicher, die Katzen von Angesicht zu Angesicht treffen zu lassen. Es ist sehr wichtig, dass menschliche Familienmitglieder während der Zusammenführung von Katzen entspannt bleiben. Das ist natürlich nicht einfach, weil man ja gespannt auf das neue Familienmitglied ist. Lassen Sie die Katzen alles unter sich ausmachen.

Was aber, wenn man die Möglichkeiten nicht hat, einen Bereich für eine neue Katze zu schliessen? Dann bleibt die einzige Option lediglich wirklich die neue Katze einfach in der Wohnung rauszulassen. Ich habe bisher neue Ankömmlinge einfach in Sichtweite von Klo und Futter in ihrem Korb hingesetzt und sie einfach machen lassen. Entweder hat der Neuankömmling gespannt direkt die neue Umgebung erkundet und die bereits wohnhafte(n) Katze(n) haben sie erstmal beobachtet oder die neue Katze ist zunächst in ihrem Korb geblieben, während die ansässigen Katze(n) sie beschnüffelt haben. Fauchen und knurren ist völlig normal, um sich gegenseitig zu zeigen, wo die Grenzen des anderen liegen. Als Halter sollte man hierbei jedoch niemals dazwischen gehen, sondern erst dann, wenn es zu einer ernsthaften Auseinandersetzung kommt.

Wie Sie den Frieden im Mehrkatzenhaushalt aufrechterhalten
Da es möglich ist, dass eine Katze in einem Haushalt mit mehreren Katzen ein Mobber ist, ist es wichtig:

  • Verteilen Sie Futternäpfe, Wasserschalen und Klos in der gesamten Wohnung. So können alle Katzen in Ruhe eine Katzentoilette nutzen, essen und trinken.
  • Stellen Sie mindestens eine Katzentoilette für jede Katze im Haushalt bereit, plus eine zusätzliche. Wenn sie nicht genug Katzentoiletten zur Verfügung stellen, könnte es nicht nur zu Konfrontationen kommen, sondern auch zu unerwünschten Verhaltensweisen wie Pinkeln oder Koten außerhalb der Katzenklos. Also, wenn Sie beispielsweise zwei Katzen haben, sollten Sie drei Katzenklos anbieten.
  • Bieten Sie jeder Katze einen Kratzbaum und eine Auswahl an vertikalen und horizontalen Oberflächen durch einen sogenannten Catwalk. Schaffen Sie mehrere Rückzugsorte für Ihre Katzen indem Sie mehrere Katzenhöhlen und Kratztonnen in Ihrer Wohnung verteilen, in denen sich jede Katze zurückziehen kann, wenn sie etwas Ruhe braucht.

Denken Sie bitte daran, dass es auch in Zukunft immer zu neuen Revierkämpfen kommen kann. Bei Katzen gibt es nicht einen Vorsänger, der bis zum Tod das Zepter in der Hand hat. Dies wechselt bei einem Katzenrudel alle paar Tage. Bei den einen mögen Sie das intensiver beobachten, bei den anderen wiederum kaum. Machen Sie sich bitte auch keine Gedanken, wenn Ihre Katzen nicht kuscheln. Nur weil zwei Katzen nicht miteinander kuscheln, bedeutet das nicht zwangsweise, dass sie sich nicht leiden können.

Vorteile ein Kittenpaar zu adoptieren

Neben der Rettung von zwei Leben gibt es viele Vorteile, Kätzchen paarweise zu adoptieren. Kätzchen brauchen mehr Zeit und Aufmerksamkeit als erwachsene Katzen und zwei zusammen leisten sich gegenseitig Gesellschaft leisten. Die Akklimatisierung in einem neuen Zuhause wird ebenfalls reibungsloser verlaufen, da ein Paar von Kätzchen keine separaten Übergangsräume benötigt. Alles, was sie brauchen, ist eine Katzentoilette und zwei Schalen (gilt auch, wenn ein älteres Paar von Katzen adoptiert wird).

Wenn Sie ein Paar Kätzchen adoptieren, bekommen Sie die doppelte bedingungslose Liebe. Zwei Kätzchen zusammen zu haben, macht es Ihnen auch leichter, wenn Sie jeden Tag zur Arbeit gehen müssen. Sie sind zu Hause währenddessen nicht allein, kuscheln und spielen, anstatt sich einsam zu fühlen und den ganzen Tag vor der Tür zu weinen und darauf zu warten, dass Sie nach Hause kommen.

Warum es eine gute Idee ist, Kätzchen paarweise zu adoptieren:

  • Kätzchen brauchen Interaktion mit anderen Kätzchen für eine gesunde soziale Entwicklung. Ein Kätzchen lernt in den ersten Lebensmonaten viel von seiner Mutter und seinen Wurfgeschwistern. Kätzchen, die in der Lage sind, bei einem Geschwisterchen oder einem ähnlich gealterten Begleiter zu bleiben, neigen dazu, gesünder und glücklicher zu sein, und auf lange Sicht besser sozialisierte Haustiere zu werden als diejenigen, die von anderen ihrer Art in einem frühen Alter isoliert sind.
  • Selbst liebevolle und fürsorgliche Menschen sind kein adäquater Ersatz für Kätzchen Gesellschaft. Ein Paar Kätzchen wird definitiv immer noch mit Menschen interagieren wollen, aber sich auch gegenseitig beschäftigen und miteinander kommunizieren können. Stellen Sie sich beispielsweise vor, dass Sie allein von jungen Jahren als einziger Mensch mit einer Gruppe Katzen leben. Das ist zwar schön und Sie haben Gesellschaft, spielen auch miteinander, aber würde es Ihnen auf lange Sicht fehlen keinerlei Kontakt zu anderen Menschen zu haben, die Ihre Sprache sprechen.
  • Kätzchen beißen und ringen miteinander – dieses Verhalten ist normal. Obwohl es für ein Kätzchen nicht akzeptabel ist, mit seinen menschlichen Gefährten zu beißen und zu ringen, ist es genau das, was es in Abwesenheit eines Wurfgefährten oder Gefährten in seinem Alter, tun möchte, nämlich dem zu spielen. Selbst wenn Sie bereit sind, dieses Verhalten von Ihrem Kätzchen zuzulassen (und tolerieren können), werden Sie mit der Zeit, wenn das Kätzchen heranreift, mit einer erwachsenen Katze enden, die sehr schlechte Angewohnheiten entwickelt hat.
  • Ein einzelnes Kätzchen ist kein guter Begleiter für eine ältere Katze. Kätzchen haben grenzenlose Energie. Sie wollen ständig spielen und rennen, was eine ältere Katze normalerweise überwältigt und irritiert. Ebenso kann ein Kätzchen frustriert sein, dass sein Begleiter nicht die gleiche Energie hat. Es ist unwahrscheinlich, dass die beiden eine enge Beziehung entwickeln werden, auch nachdem das Kätzchen heranreift, da ihre Erfahrungen von Beginn der Beziehung an wahrscheinlich negativ sind. Ein älteres Kätzchen passt besser zu einer Katze, die ihrem Alter und Temperament näher ist.

Wussten Sie, was für erstaunliche Tiere Meerschweinchen sind?

Weich und kuschelig sind Meerschweinchen beliebte Haustiere. Interessanterweise sind sie nicht mit Schweinen verwandt. Auch bekannt als Meerschweinchen sind die domestizierten Gegenstücke von Meerschweinchen aus Südamerika. Meerschweinchen sind Nagetiere, die näher mit Chinchillas als an Ratten oder Mäusen verwandt sind. Im Gegensatz zu dem, was manche denken mögen, stammen sie nicht aus Papua-Neuguinea, sondern aus Venezuela, Peru und Brasilien. Die Herkunft ihres Namens könnte verloren gegangen sein, aber haben viele Tierhalter herausgefunden, dass Meerschweinchen gute Freunde sind. Ist ein Meerschweinchen das richtige Haustier für Sie? Dieses kurze Quiz kann Ihnen die Antwort geben.

Machen Sie unser Meerschweinchen-Quiz:

Richtig oder falsch: Meerschweinchen sind extrem laut.

Wahr. Meerschweinchen sind für ihr Quietschen bekannt. In der Tat kommunizieren sie mit einer Vielzahl von Geräuschen. Sie kreischen, wenn sie ängstlich oder hungrig sind oder wenn sie nur festgehalten werden wollen. Wenn sie zufrieden sind, neigen sie dazu zu quietschen, zu grunzen und manchmal sogar zu gurren oder zu schnurren.

 

Richtig oder falsch: Meerschweinchen sind gute Haustiere für Kinder.

Wahr. Ihre sanfte Art und der wartungsarme Unterhalt machen Meerschweinchen zu idealen Begleitern für Kinder. Wenn sie nicht misshandelt werden, neigen Meerschweinchen nicht dazu, zu beißen oder zu kratzen. Es ist jedoch wichtig, Meerschweinchen vorsichtig zu behandeln, um Verletzungen oder Fallenlassen zu vermeiden.

 

Richtig oder falsch: Meerschweinchen sind nicht sehr hell.

Falsch. Gesunde Meerschweinchen sind sehr aufmerksam, aktiv und kommunikativ. Wenn sie wirklich glücklich sind, können Sie sie sogar herumspringen sehen. Außerdem können Sie mit Geduld und Wiederholung die meisten Meerschweinchen dazu trainieren, eine Katzentoilette zu benutzen.

 

Richtig oder falsch: Meerschweinchen sind soziale Tiere.

Wahr. Meerschweinchen genießen im Allgemeinen die Gesellschaft ihrer Kameraden. Obwohl es keine gute Idee ist, zu viele von ihnen in einem Käfig unterzubringen, schätzen die meisten Meerschweinchen einen Partner. Sie erkennen und reagieren auf ihre Besitzer und sind sehr interaktiv.

 

Richtig oder falsch: Meerschweinchen sind Fleischfresser.

Falsch. Sogar wilde Meerschweinchen sind Pflanzenfresser. Gezähmte Meerschweinchen werden üblicherweise mit speziell formulierten pelletierten Diäten, ergänzt mit Heu und Gemüse, gefüttert. Sie müssen auch mit einem Vitamin-C-Präparat versorgt werden, da ihre Körper diesen lebensnotwendigen Nährstoff nicht selbst herstellen und ohne sie sehr krank werden mit Gerinnungsstörungen und abnormaler Gelenk- oder Hautbildung.

 

Richtig oder falsch: Meerschweinchen sollten regelmäßig tierärztlich behandelt werden.

Wahr. Meerschweinchen sind in der Regel widerstandsfähige Tiere, aber sie sind für viele gesundheitliche Probleme anfällig, wenn sie nicht richtig gepflegt werden. Neben der stressarmen Ernährung Ihres Haustiers sollten Sie Ihr Meerschweinchen für jährliche Veterinäruntersuchungen mitbringen. Ihr Tierarzt überprüft den allgemeinen Gesundheitszustand Ihres Meerschweinchens, kürzt bei Bedarf die überwachsenen Nägel und untersucht seine Zähne, die sein ganzes Leben lang wachsen.