4 Gründe ein Meerschweinchen aus dem Tierschutz aufzunehmen

Immer mehr Kleintiere finden ihren Weg in den Tierschutz, dennoch kaufen die meisten Menschen Meerschweinchen und Kaninchen oder andere Kleintiere einfach im Zoohandel oder teilweise einfach aus Kleinanzeigen. Es gibt jedoch sehr gute Gründe auch einem Meerschweinchen aus dem Tierschutz eine zweite Chance zu geben:

1. Zu viele sind heimatlos.

Während wir die genaue Anzahl der aufgegebenen Meerschweinchen in Deutschland nicht kennen, sind es doch sehr viele, was man allein daran sieht, wie viele Tierschutzorganisationen sich auf die Rettung sogenannter Notmeerlis spezialisiert haben. Die meisten Tierheime platzen ohnehin mit den vielen aufgenommen Tieren, die keiner mehr haben wollte, aus allen Nähten.

Die Leute kaufen einfach Meerschweinchen im Zoohandel, weil sie gesehen haben, wie süß sie da aussehen oder mit etwas spielen, vorausgesetzt, sie sind leicht zu pflegen und versuchen dann später sie zurückzugeben – meist vergebens. Tierheime weigern sich oft, Meerschweinchen anzunehmen, weil sie keinen Platz mehr haben.

Viele Leute verstehen Meerschweinchen sie als Einweg-Haustier. Sie sind billig; Sie sind süß. Aber wissen die Menschen in der Regel nicht viel über ihre Pflege oder wie lange sie leben können oder wie sie gehalten werden sollten. Nach ein paar Monaten hat keiner mehr Lust den Käfig zu putzen oder mit ihnen zu spielen. Dann geben sie auf und das Meerschweinchen muss weg.

2. Sie sind gute Freunde

Meerschweinchen gehören zu den geselligsten Tieren auf unserem Planeten, und sie lieben es, mit anderen Meerschweinchen und mit Menschen zusammen zu sein.

Wie bei den meisten Tieren hat jedes Meerschweinchen eine ausgeprägte Persönlichkeit. Einige sind recht extrovertiert und vokal; andere, schüchtern und zurückhaltend. Sie brauchen mindestens ungefähr eine Stunde Gesellschaft am Tag zum sozialisieren und spielen gerne mit anderen Meerschweinchen.

3. Unterstützen Sie humane Praktiken, kein grausames Zuchtsystem.

Die Übernahme eines geretteten Meerschweinchens hindert Sie daran,  in das grausame System der “Meerschweinchenmühlen” zu investieren, die sie aufrecht erhalten.

Es gibt sogenannte Welpefabriken, wo es nur darum geht, all diese Hunde zu züchten und zu züchten und zu züchten. Die Mütter werden Zuchtmaschinen verwandelt. Das Gleiche haben wir bei Katzen. Oft geschieht das auf einem Hinterhof, wo die Tiere in Käfigen nichts anderes Geburtsmaschinen sind, damit man aus den Kleinen dann Kohle machen kann. Vielen Menschen ist es nicht bewusst, dass dies auch bei den Meerschweinchen der Fall ist. Diese Tiere, die aus den Zoohandlungen kommen, vor allem aus den Ladenketten, werden in der Regel von einem Lieferanten gekauft, der sie einfach an verschiedene Geschäfte ausliefert. Diese Tiere kommen aus einer Umgebung, in der sich Reihen und Reihen von Käfigen voller Zuchttiere befinden.

Viele dieser Tiere sind zudem krank. Sie wurden vom ersten Tag an nicht versorgt. Aber wenn Sie zu einer seriösen Rettung gehen, wissen Sie, dass Ihr Tier gesund ist.

4. Rettungs-Meerschweinchen sind in der Regel älter und weniger zerbrechlich als die Babys, die Sie in Zoohandlungen kaufen können.

Viele Leute glauben, dass die Adoption jüngerer Meerschweinchen die Bindung erleichtern kann. Das stimmt so nicht ganz. In Wirklichkeit haben Babys eher Angst vor Menschen, und Männchen können miteinander kämpfen, wenn sie älter werden. Vergleichen Sie das mit geretteten Meerschweinchen, die ein oder zwei Jahre alt sind:

Sie wissen schon, wo es lang geht. Sie werden nicht anfangen, mit ihren Käfigkameraden zu kämpfen. Und sie haben auch keine Angst und wissen was sie von Menschen erwarten können. Die Trainierbarkeit spielt im Alter keine Rolle, was viele Menschen glauben, wenn sie ihnen Tricks beibringen wollen

Sind Sie daran interessiert, ein oder zwei gerettete Meerschweinchen mitzubringen, die als Herdentiere in Ihr Haus kommen? Schauen Sie sich auf unserer Seite um, hier haben wir viele Organisationen aufgelistet, die sich auf die Rettung von Meerschweinchen konzentriert haben. Bestimmt ist auch in Ihrer Nähe eine Pflegestelle, wo Sie die Meerschweinchen einmal persönlich kennenlernen können.

Genießen Sie zum Abschluss dieses Video von ein paar Meerschweinchen, die Basketball spielen:

 

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