Fellgesichter e.V.

Fellgesichter e.V.

Fellgesichter e.V. hilft Hunden und Katzen in extremem Notlagen und vermittelt diese schliesslich in verantwortungsbewusste Hände in Deutschland. In extremen Notlagen sieht Fellgesichter e.V. jene Hunde und Katzen, die tatsächlich vom Tod bedroht sind – und zwar in Europas Tötungsstationen. Besonders bekannt sind Tötungsstationen in Spanien und Ungarn. Fast jede Stadt hat im europäischen Ausland eine Tötungsstation`, die teilweise parallel zu Tierheimen geführt werden. Nur wenige Leiter der Tötungsstationen kooperieren mit den Tierheimen oder Tierschützern vor Ort, weshalb auch nur wenige Tierschützer es erreicht haben mit diesen Tötungsstationen eine Vereinbarung zu treffen. Besonders wenn zu viele Tiere in einer solchen Tötungsstation sind oder welche bereits sehr lange dort sitzen, blicken die Tiere nur einem entgegen: dem sicheren Tod. Genau diesen Tieren hilft Fellgesichter e.V., allerdings auch Strassenhunden, die einfach ausgesetzt wurden, Kettenhunde, die einfach irgendwo angekettet werden und nur sporadisch Futter und Wasser bekommen während sie ihrem eigenen Schicksal überlassen sind, oder auch den sogenannten Autobahnhunden. In Osteuropa ist es eine sehr beliebte Taktik sich seines Vierbeiners zu entledigen, indem sie auf der Autobahn gar aus dem Auto geworfen werden und nicht nur, wie auch so oft zur Ferienzeit in Deutschland, am Strassenrand ausgesetzt werden. Alle Hunde und Katzen, die aus ihrer misslichen Lage gerettet werden konnten, werden medizinisch untersucht, von Parasiten befreit, kastriert und sie durchlaufen eine dreiwöchige Quarantäne. In der Zeit wird den Tieren vor allem Ruhe geschenkt, um sich ein wenig von der Vergangenheit zu erholen, wo sie bereits charakterlich eingeschätzt werden können und direkt in neue Familien ziehen können oder bis zu ihrer erfolgreichen Vermittlung in privaten Pflegestellen untergebracht werden.

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