Hundefreunde – Ich will leben! e.V.

              Eine Gruppe von Hundefreunden schloss sich im Jahr 2006 zusammen um gezielt Hunden in Ungarn in der Tötungsstation Illatosut zu retten, sodass ihnen ein würdiges Leben zu ermöglicht werden kann. Nur ein Jahr später wuchs daraus der Verein Hundefreunde Illatosut e.V., der mit Hilfe einer ungarischen Stiftung fast 300 Hunde retten konnte und der ungarischen Stiftung ebenfalls zahlreiche Sachspenden zukommen lassen konnte. Die nächsten Pläne zur Hilfe der Hunde vor Ort gingen schnell über die einfache Rettung hinaus, sodass man auch eine Station für die Hunde aufbauen wollte, doch war das auf längere Sicht genauso wie ein Anschluss an ein ungarisches Tierheim nicht möglich. Geplante Projekte über die Rettung der Hunde hinaus waren mit dem finanziellen Kostendruck für die Unterbringung vor Ort schnell nicht mehr in der Form möglich und der Verein stiess an seine finanziellen Grenzen, weshalb man beschliessen musste die Arbeit dort zu beenden. Weiterhin wollte der Verein jedoch Hunden in Not helfen, unabhängig davon ob es Hunde im Inland oder im Ausland in Not geraten sind. Entsprechend führte der Verein eine Satzungs- und Namensänderung durch und hat es sich zur Aufgabe gemacht insbesondere bedürftige Tierheime zu unterstützen und den Nothunden dort zu helfen, sodass Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden kann. Dazu unterstützt der Verein nun ein Tierheim in Jelenia Góra und in Wroclaw, Polen, einen Gnadenhof und die Stiftung Mondo Cane. Vorrangig werden die Partner mit Sachspenden unterstützt und es wird verstärkt ein Hauptaugenmerk auf Handicaphunde gelegt sowie auf Seniorenhunde, für die zumindest ein Gnadenplatz gesucht wird. Für die von den Partnern gemeldeten Notfallhunde sucht der Verein Plätze bei Tierschutzvereinen in Deutschland, da der Verein selbst keine Vermittlungen mehr durchführt, dafür jedoch Hunde mit den vom Verein organisierten Hilfstransporten nach Deutschland reisen dürfen.

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