Initiative Windhunde sind Jagdhunde

Initiative Windhunde sind Jagdhunde

Besonders in Südeuropa, wie beispielsweise in Spanien, hat man ein komplett anderes Verständnis, wie man mit Hunden umgeht, als es bei bewussten Menschen in Deutschland ist. In Spanien werden Windhunde nur als Nutztiere für die Jagd gesehen, somit gilt dort ein Hund nicht als Familienmitglied. Jagen mit diesen Windhunden ist in Spanien eine sehr alte Tradition, allerdings behält man dort nur Windhunde, die auch erfolgreich auf der Jagd sind. So werden zigtausende Wundhunde dort gezüchtet und bis man den ‘richtigen’ gefunden hat unter dem Nachwuchs werden unendlich viele einfach aussortiert durch einen qualvollen Tod. Die Aufklärung vor Ort und europäische Tierschutzgesetze finden langsam eine Wirkung, jedoch wird es noch viele Generationen dauern, bis ein Umdenken effektiv erfolgt ist. Manche jungen Windhunde, die nicht den Maßstäben eines erfolgreichen Wundhundes für die Jagd entsprechen, werden mittlerweile dem Tierschutz übergeben. Dennoch werden tausende Windhunde jährlich in Tötungsstationen abgegeben, ausgesetzt oder einfach brutal getötet. Abgesehen davon, dass die Initiative ‘Windhunde sind Jagdhunde’ es sich zum Ziel gesetzt mit den Menschen in Spanien langfristig eine gute Lösung zu finden, hat sich die Initiative es sich zur Aufgabe gemacht diesen ‘aussortierten’, eigentlich sehr anpassungsfähigen und sozialverträglichen Windhunden, Familien in Deutschland zu suchen, bei denen sie ein glückliches Leben geniessen können indem ihr Wesen entsprechend gewürdigt wird.

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