10 Anzeichen von Diabetes bei Hunden und Katzen

Diabetes ist schon lange keine Volkskrankheit mehr, die nur Menschen betrifft. Auch Hunde und Katzen leiden vermehrt an Diabetes, weshalb es wichtig ist bestimmte Warnsignale zu kennen, die auf Diabetes hinweisen können:

  1. Allgemeine Schwäche oder Müdigkeit: Diabetes kann zu Muskelschwäche im Rücken von Hunden sowie den Hinterbeinen von Katzen führen. Sowohl Hunde als auch Katzen können bei Diabetes zu einer Allgemeinen Lethargie neigen, während andere einfach weniger aktiv sind und mehr schlafen als gewohnt.
  2. Mehr Durst: Sobald Ihre Katze oder Ihr Hund plötzlich Unmengen an Wasser trinken, was sich im Fachjargon Polydipsie nennt, ist dies ein frühes Warnzeichen für Diabetes.
  3. Mehr urinieren: Hunde und Katzen urinieren bei Diabetes wesentlich häufiger und produzieren gleichzeitig mehr Urin über den Tag verteilt. Das kann zu kleinen ‘Missgeschicken’ führen, dass sie vielleicht den Urin nicht mehr halten können und daher es nicht schaffen ihn bis zum Gassi oder zum Katzenklo beizubehalten. In der Fachsprache bezeichnet sich das Symptom als Polyurie, welches in der Regel mit Polydipsie Hand in Hand einhergeht.
  4. Mehr Hunger: Wenn Ihr Hund oder ihre Katze sich plötzlich verhalten, als würden sie permanent verhungern und entsprechend größere Mengen an Futter als gewohnt verdrücken, während sie jedoch nicht zunehmen oder gar eher abnehmen, kann dies ebenfalls ein Anzeichen von Diabetes sein.
  5. Plötzlicher Gewichtsverlust: Da durch Diabetes der Stoffwechsel massiv beschleunigt wird und Ihr Haustier scheinbar hungriger als je zuvor ist, kommt ein plötzlicher Gewichtsverlust nicht selten vor.
  6. Übergewicht: Übergewicht kann wie beim Menschen auch bei Hunden und Katzen zu Diabetes führen. Sofern Ihr Hund oder Ihre Katze mehr auf den Rippen hat, sollten Sie nicht nur versuchen das Gewicht langsam zu reduzieren, sondern auch ein Auge drauf halten, ob sich Diabetes entwickelt.
  7. Schütteres Fell: Dünnes, trockenes oder wahrhaftig schütteres Fell, besonders im Bereich des Nackens und Rückens ist allgemein ein Krankheitssymptom, was auch bei Diabetes auftritt. Es ist also besser möglichst bald den Tierarzt aufzusuchen, um die genaue Ursache zu finden.
  8. Katarakt: Ein Katarakt oder sogenannte ‘wolkige Augen’ als würde ein Schlier auf den Augen von ihrem Hund oder ihrer Katze liegen, ist eine häufige Komplikation, die bei Diabetes auftritt und zur Erblindung führen kann.
  9. Depression: Ein späteres Symptom von Diabetes bei Hunden und Katzen ist Ketoazidose. Dies ist eine stoffwechselbedingte Azidose durch die Aufspaltung von Fett und Proteinen in der Leber, die als Folge der Insulindefizienz auftritt. Ein hoher Spiegel an Ketonen im Körper ist giftig, sodass dieses Ungleichgewicht sich als Depression bei Ihrem Haustier bemerkbar macht.
  10. Erbrechen: Ein anderes Anzeichen von Ketoazidose ist Erbrechen, sofern Diabetes bei Ihrem Hund oder Ihrer Katze noch nicht diagnostiziert wurde. Ketoazidose kommt sehr häufig bei älteren und weiblichen Tieren vor. Häufiges Erbrechen sollte generell genau von einem fähigen Tierarzt untersucht werden.